So arbeiten wir
Erst schauen. Dann aufschreiben. Dann fragen.
Du gibst eine Kleinigkeit in Auftrag und bekommst eine Rechnung über das Vielfache. Diese Erfahrung hat fast jeder Bootseigner schon gemacht, und sie ist der Grund, warum viele eine Werkstatt erst aufsuchen, wenn gar nichts mehr geht. Bei uns läuft ein Auftrag in sechs Schritten ab, und bevor jemand anfängt, weißt du, was es kostet.
Annahme
Wir nehmen dein Boot auf: Zustand, Motorstunden, Kraftstoffstand, vorhandene Schäden. Dazu Fotos rundherum. Das dauert eine halbe Stunde und ist die Grundlage für alles Weitere.
Damit ist festgehalten, in welchem Zustand dein Boot angekommen ist. Für dich und für uns.
Diagnose
Wir suchen die Ursache, nicht das Symptom. Bei sporadischen Fehlern dauert das manchmal länger, dafür kommst du nicht dreimal wegen derselben Sache.
Du erfährst, was wirklich kaputt ist, bevor irgendetwas bestellt oder ausgebaut wird.
Kostenvoranschlag auf Wunsch
Auf Wunsch bekommst du alles, was wir gefunden haben, schriftlich. Sortiert nach unbedingt empfohlen, empfohlen und optional, mit Preis je Position.
Du siehst schwarz auf weiß, was es kostet, bevor jemand den Schraubenschlüssel anfasst.
Freigabe
Du entscheidest, was gemacht wird. Punkt für Punkt. Was du nicht freigibst, rühren wir nicht an.
Keine Rechnung, die dich überrascht. Der Betrag steht vorher fest.
Ausführung
Wir arbeiten das ab, was freigegeben ist. Kommt unterwegs etwas Neues dazu, melden wir uns, bevor wir weitermachen.
Keine stillen Zusatzposten. Änderungen gehen wieder über deine Freigabe.
Übergabe
Du bekommst ein Protokoll mit Fotos, den Befunden und dem, was gemacht wurde. Alles landet in der Bootsakte.
Beim nächsten Mal, auch in drei Jahren, weiß jeder sofort, was zuletzt gemacht wurde.
Warum drei Kategorien und nicht eine Summe
Eine einzige Zahl unter dem Kostenvoranschlag zwingt dich zu einer Ja-oder-nein- Entscheidung. Meistens ist die Antwort dann nein, und ein Jahr später ist aus dem kleinen Problem ein großes geworden. Deshalb sortieren wir.
Unbedingt empfohlen
Ohne das fährt das Boot nicht sicher oder nimmt Schaden. Kühlleitung undicht, Motor überhitzt, Rumpf zieht Wasser.
Dazu raten wir nachdrücklich. Wer ohne fährt, fährt auf eigenes Risiko.
Empfohlen
Läuft noch, hält aber nicht mehr lange. Impeller im letzten Jahr, Anoden fast durch, Schlauch mit Rissen.
Jetzt gemacht kostet es einen Bruchteil dessen, was der Schaden kostet.
Optional
Nichts davon ist dringend. Politur, ein zusätzliches Instrument, die neue Polsterung.
Kannst du machen. Musst du nicht, und wir fragen auch nicht nach.
Alles wird dokumentiert
Von jedem Auftrag bleiben Fotos, Befunde und das Protokoll. Nicht in einem Ordner im Büro, sondern in der Bootsakte, auf die du zugreifen kannst.
Das nützt dir dreifach. Beim nächsten Auftrag weiß jeder sofort, was zuletzt gemacht wurde. Bei einem Gewährleistungsfall hast du den Nachweis. Und wenn du das Boot irgendwann verkaufst, ist eine lückenlose Servicehistorie bares Geld wert.
Bootsakte führen mit bootscockpit →Was in der Akte landet
- Fotos vom Zustand bei Annahme und Übergabe
- Motorstunden und Kraftstoffstand
- Befunde aus Diagnose und Prüfung
- Der Voranschlag und was du freigegeben hast
- Verbaute Teile und geleistete Arbeitszeit
Kostenloser Guide · Für das Einwintern im Herbst
Winterfest
So übersteht dein Boot die kalte Jahreszeit
Die teuersten Schäden entstehen nicht beim Fahren, sondern im Winter. Was vor dem ersten Frost erledigt sein muss, Schritt für Schritt.
- Checkliste zum Ausdrucken
- Kühlkreislauf entleeren und richtig mit Frostschutz befüllen
- Motor konservieren, damit im Frühjahr nichts festsitzt
- Kraftstoff: volltanken oder stabilisieren, und warum das vom Tank abhängt
Als PDF zum Ausdrucken. Keine Zahlungsdaten.
Kein Auftrag ohne deine Freigabe
Die Werkstattstunde kostet 139,11 €, der Hallenkran ist darin enthalten. Alles Weitere steht vorher im Voranschlag.
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